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Das Weinhaus Gröhl:

fast 100 Jahre Hamburger Weingeschichte

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In bester Lage am Eppendorfer Baum

Das große Ziel des Hamburgers Wilhelm Gröhl war ein eigenes Wein-Geschäft. Nach dem ersten Weltkrieg war es dann am 15. Mai 1919 soweit – er mietete in der Hagedornstaße in Hamburg Harvestehude einen kleinen Laden.
Das Geschäft entwickelte sich gut und Wilhelm Gröhl und seine Frau Margarete suchten nach einem besseren Standort. Sie erkannten das Potential des damals noch „verschlafenen“ Straßenzuges Eppendorfer Baum und mieteten 1929 eine große Fläche im Haus Nummer 6 an. Die Expansion der Firma ging bis zum Zweiten Weltkrieg immer schneller voran. Der Gründer Wilhelm Gröhl verstarb im Jahr 1941. Sein Sohn Wilhelm kehrte aus der Gefangenschaft im Jahre 1951 wieder zurück und fand ein bombengeschädigtes Haus vor. Er baute das Geschäft wieder auf und fügte noch einen Weinkeller hinzu.

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Der Eppendorfer Baum um 1900
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Nach erfolgreichen Jahren kündigte der Hausbesitzer den Mietvertrag. Alle teuren Einbauten mussten ersatzlos zurückgelassen werden. Fieberhaft suchten Wilhelm und seine Frau Marianne Gröhl nach einem neuen Domizil, doch 1962 war der Eppendorfer Baum schon fast unbezahlbar geworden. Es gelang ihnen jedoch das Haus Eppendorfer Baum 7 zu erwerben und das Geschäft umfangreich auszubauen und zu gestalten.

Da der Weingroßhandel zunehmend an Bedeutung gewann, wurde 1977 ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben und eine moderne Lagerhalle gebaut. Das Interesse der Kunden an Wein nahm Ende der siebziger Jahre stark zu und Gröhl wurde zur ersten Adresse für ein Angebot aus aller Welt. Dazu wurden die hochprämierten Weine der Familienweingüter Gröhl in Framersheim (Rheinhessen) und Billigheim (Südpfalz) vertrieben.
Aus gesundheitlichen Gründen beschloss Wilhelm Gröhl 1980 zu verkaufen. Es folgte eine kurze Zusammenarbeit mit einem Konzern, bis der Hamburger Weinkaufmann Bernd Kwak im Jahre 1982 alle Geschäftsanteile übernahm und die renommierte Firma bis 1999 weiterführte.

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Heinrich Püplichhuisen

Am 1. Januar 2000 begann für das Haus Gröhl ein neues Jahrtausend mit neuen Inhaberverhältnissen: Geschäftsführer und Gesellschafter wurden Heinrich Püplichhuisen vom Weinhaus von Melle in Lübeck und Holger Bracker (Dipl.-Ing. Weinbau und Oenologie).

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Holger
Bracker

Damit erfolgte der Verbund von zwei traditionellen Weinunternehmen, deren erklärtes Ziel es ist, Beratung und Kompetenz für den interessierten Weinkunden noch weiter auszubauen. Zurückgreifen können beide Geschäftsführer auf eine gut fundierte Berufserfahrung und langjährig bewährte Mitarbeiter.

Die Weinwelt hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Mit großem Elan und Ehrgeiz ist es den ambitionierten Winzern z.B. aus den USA, Chile, Australien und Südafrika gelungen, Qualitäten zu bieten, die den Erzeugnissen aus den europäischen Regionen ebenbürtig sind.

Das Weinhaus Gröhl ist in der Welt der Weine zu Hause. Das damit verbundene Wissen soll auch in der Zukunft eingesetzt werden, um allen Kunden weiterhin ein verlässlicher Berater und Lieferant zu sein.

 

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Hamburgs erste Adresse in Sachen Wein